Stammeslogo

Rückblick

72-Stunden-Aktion 2013 24.06.2013
Wie schon beim letzten Mal im Jahre 2009 hat unser Stamm auch dieses Jahr wieder an der 72-Stunden-Aktion teilgenommen. Unsere Aufgabe, die wir traditionsgemäß erst zu Beginn der Aktion am 13.06. erfuhren, lautete, das Kindergartengelände "Flitzebogen" in Oestrich-Winkel auf Vordermann zu bringen.

Und da gab es wirklich einiges zu tun: Die Hütte auf dem Gelände musste innen wie außen verschönert werden, auch das Klohäuschen brauchte einen neuen Anstrich. Ein kleiner Unterstand zum Lagern von Feuerholz wurde gebaut, die Hecken geschnitten und ein Barfußpfad angelegt.

Dass und wie uns das alles gelungen ist, seht ihr auf den Fotos rechts. :)

Ganz herzlich bedanken möchten wir uns bei unseren Sponsoren, die uns durch diverse Spenden von Materialien, Lebensmitteln und Gebrauchsgütern großartig unterstützt haben:

  • Bauklotz Steeg, Rüdesheim, Material, zuständig: Bernd Dillenberger (Marktleiter)
  • Gramenz GmbH, Wiesbaden, Material für Barfusspfad
  • Firma Albert Zeimer, Wiesbaden-Naurod, Holzlieferung
  • Menz Naturbaustoffe GmbH, Wiesbaden, Steine für Barfusspfad
  • REWE, Wiesbaden Bierstadt Rostocker Str, Essen
  • DM, Wiesbaden Bierstadt Rostocker Str, WC-Papier
  • Getränke Spezialist, Wiesbaden Bierstadt, Igstadter Strasse, Wasserflaschen
  • Wiesbadener Volksbank, Geldspende, zuständig: Denise Limbart
  • Nassauische Sparkasse, Geldspende
  • Buchbinder Autovermietung, Transporter, zuständig: P. Lang
  • Bäckerei Schroer´s, Brötchen Samstag und Sonntag, Stückchen
  • Bäckerei Goebel, Wiesbaden Bierstadt, Brötchen
  • RBO Rechnungswesen, Beratungs- und Outsourcing GmbH, Wiesbaden, Geldspende
  • Schreinerei Hahn, Wiesbaden, Material, Unterstützung
  • MSD Mobile Saugbagger Dienste Ralf Klose, Niedernhausen
  • Ikea, Wallau, Stoffspende
  • Hornbach AG, Wiesbaden-Äppelalle, Material
  • Farbfachhandel Sven Fäth, Geisenheim, Materialspende
  • Raumausstatter Becker, Winkel, Materialspende
  • Kinderspielplatz Knirpshausen, Wiesbaden, Materialspende
  • Mühlenbäckerei Jung


Und natürlich danken wir genauso allen Eltern und den vielen weiteren Privatpersonen, die uns ebenso mit Hilfe jeder Art versorgt haben!

Auch die Zeitung hat über uns berichtet, wie ihr rechts sehen könnt! Neben dem guten Zweck der Aktion kam auch der Spaß nicht zu kurz - und so hatten alle etwas davon! So freuen wir uns schon auf das nächste Mal, wenn es wieder heißt: "Eure Aufgabe lautet, in 72 Stunden..."



Deutsch-französisches Wöli-Wochenende in Freudenberg 07.12.2012
Vom 22. bis 26. August 2012 besuchte uns eine französische Wölflingsgruppe aus Nantes, mit der wir mit unseren Wölflingen und Leitern auf dem Naturzeltplatz in Freudenberg während der
5-tägigen Begegnung, die vom Deutsch-Französischen Jugendwerk bezuschusst wurde, gemeinsam zelteten.
Die französische Gruppe machte sich mitsamt ihrer 17 Kinder und 4 Leiter (inklusive einem unserer Leiter, der die Gruppe 1 Jahr lang in Nantes leitete) schon am frühen Morgen des 22. auf, um am späten Nachmittag am Wiesbadener Hauptbahnhof einzutreffen. Dort wurden unsere Gäste herzlich von einigen unserer Leiter begrüßt, um von dort gemeinsam mit dem Bus auf den Zeltplatz nach Wiesbaden-Freudenberg zu fahren. Nachdem weitere deutsche Leiter das Lagermaterial bereits auf den Zeltplatz gebracht hatten, begannen wir nach einer kurzen Verschnaufpause mit dem Aufbauen der Zelte. Kaum dass sie alle standen, begaben sich die Kinder auch schon erschöpft von der circa 1000 km langen Zugfahrt zum Schlafen.
So waren am Donnerstag morgens alle fit, als kurz nach dem Frühstück die deutschen Wölflinge dazu stießen. So begannen wir das Programm mit einer gemeinsamen Empfangsrunde und erkundeten zusammen den Platz. Nachdem wir noch weitere Zelte für die deutschen Kinder aufgebaut hatten, spielten wir ein paar Kennenlernspiele in kleinen deutsch-französischen Gruppen. Nach einem kleinen Snack am Nachmittag und dem gemeinsamen Abendessen, schlossen wir den ersten Tag mit einer Abendrunde in beiden Sprachen ab, in der wir abwechselnd deutsche und französische Lieder sangen und wieder kleine Spiele in beiden Sprachen spielten.
Am Freitag stand dann der typisch deutsche Tag auf dem Programm, der für die französischen Kinder bereits mit einem kleinen Kulturschock beim Frühstück begann, da der Großteil von ihnen zuvor noch nie Käse oder Wurst zum Frühstück gegessen hatte. Den kurzen Schock verdauten die Kinder aber schnell (und einigten schmeckten Wurst und Käse sogar sehr gut!), so dass wir bald zur Fotorallye durch Wiesbaden aufbrechen konnten. Auf dieser gingen die Kinder mit Leitern in gemischten Kleingruppen gemeinsam auf die Suche nach quer in der Innenstadt verteilten Fotomotiven. Nach viel Laufen durch die Stadt schloss ein entspannter Besuch des Nerobergs inklusive einer Fahrt mit der mit Wasserkraft betriebenen Bergbahn den Nachmittag ab. Mit einer Abendrunde inklusive Stockbrot und Schokobananen am Lagerfeuer endete der typisch deutsche Tag.
Am Samstag stand dann der typisch französische Tag an. Nach einem deutlich „süßeren“ Frühstück als am Tag zuvor, spielten wir ein „béret“ (ein Spiel zum Zahlenlernen in beiden Sprache) sowie „douaniers et contrebandiers“ (Zöllner und Schmuggler), bei welchem die Kinder ihre ganze Geschicklichkeit unter Beweis stellen konnten. Nach einem Stratego in der Nähe des Platzes sowie diversen weiteren Spielen endete der Spielenachmittag mit einem leckeren und ausgelassenen „goûter“ (ein kleiner Snack am Nachmittag), bevor es nach dem Abendessen noch eine typische „veillée“ (französische Abendrunde) gab, bei welcher die französischen Wölflinge ihren deutschen Altersgenossen Lieder und kleine Spiele präsentierten und sie erfolgreich zum Mitmachen animieren konnten.
Am Sonntag war dann auch schon der letzte Tag unseres gemeinsamen Wochenendes, an welchem wir am Vormittag nach einer Reflexion in Kleingruppen und anschließender Präsentation der Ergebnisse eine insgesamt sehr positive Bilanz unserer Begegnung zogen. Anschließend machten wir noch eine „Olympiade“ auf dem Zeltplatz, bei welcher sich die Kinder in kleinen Gruppen deutsch-französische Gedichte ausdachten, Bobbycar-Wettrennen fuhren, T-Shirts bemalten und nach Brezeln um die Wette schnappten. Mit dem Abbau eines Teils der Zelte endete unser gemeinsames Wölflings-Wochenende dann auch schon, da die deutschen Kinder am nächsten Tag wieder in die Schule mussten. Die französischen Kinder konnten dank ihrer längeren Sommerferien noch weitere 5 Tage auf dem Freudenberg verbringen, fühlten sich aber ohne die deutschen Kinder zunächst ein bisschen einsam auf dem großen Platz.
Insgesamt war das Wochenende ein tolles Zusammentreffen zweier unterschiedlicher Pfadfinderkulturen, die sich sehr gut verstanden und doch oft mehr gemeinsam haben, als man auf den ersten Blick denkt.


Umstufung 2011 30.10.2011
Der Stufenwechsel 2011 brachte viele Veränderungen mit sich: Aus einer Jupfi-Gruppe wurden wieder zwei, und auch die Pfadis und die Rover tauschten munter Mitglieder und Leiter. Vier neue Leiter kamen dazu.

Wie jedes Jahr feierten wir die Umstufung mit einer Stammesaktion am Ende der Herbstferien. Das Motto lautete dieses Jahr: "Wir haben Spuren hinterlassen!" - in unseren alten Stufen und Gruppen, auf Lagern in England, Frankreich und an anderen Orten, in unserem Stamm und unserem Bezirk!

Zuerst einmal sollte jede (alte) Gruppe ordentlich Gips anrühren - das war gar nicht immer so einfach und meistens eine matschige Angelegenheit. Den Gips gossen sie nun in Schuhkartondeckel, die mit Alufolie beklebt waren. Dann: Kurz warten, Fuß rein, Fuß wieder raus - und fertig ist der Beweis! Wir haben wirklich Spuren hinterlassen!

Danach kam dann der eigentliche Stufenwechsel - wie es guter Brauch ist, wurden die neuen Kinder (und Leiter!) dabei von den Anderen über ihre Arme in die neue Stufe ge... naja, sagen wir mal, "gehüpft"! ;)

Und am Ende sollten sich die neue Gruppen natürlich erst einmal kennenlernen - dazu spielten wir ein ganz besonderes Fußballspiel. Zugegeben, der Ball war ein kleines Bisschen größer als normalerweise, aber dafür hatten die Spieler ja auch verbundene Augen! Für jeden Spieler aus einer der neuen Gruppen gab es einen "Zurufer", der sagte, wann der Spieler wohin gehen, kicken, passen oder abstoppen sollte. Seinen eigenen Zurufer konnte man dabei nur an der Stimme erkennen.

Nach diesem lustigen Spiel war die Aktion zu Ende und wir gingen mit großer Vorfreude in unsere neuen Gruppen und Leitungsteams!

Mehr Fotos seht ihr hier in unserer Galerie!


Sommerlager 2011 11.09.2011
Vom 26.07. bis zum 06.08.2011 fand unser großes Stammes-Sommerlager in Frankreich statt! Das Motto lautete: "In 11 Tagen um die Welt"! Wir wollen noch einmal kurz berichten und von den einzelnen Tagen erzählen:

Tag 1: Ankunft und Aufbau
Nach einer unruhigen Nacht im Bus kamen wir schon gegen 6:30 Uhr morgens in Coatroual, unserem Aufenthaltsort für die nächsten 10 Tage an. Noch halb verschlafen hieß es dann: Gepäck ausladen, Zelte aufbauen und sich häuslich einrichten. Die französischen Pfadfinder, die schon einige Tage vor Ort waren, standen uns dabei mit Rat und Tat zur Seite! Nachdem das alles erledigt war, konnte erst einmal etwas versäumter Schlaf nachgeholt werden, dann gab es eine kurze Einführung ins Lagerleben und schon war der Tag auch wieder vorbei.

Tag 2: Strandtag
Am Morgen marschierten wir los und stellten fest, dass der Strand doch ein Bisschen weiter weg war, als wir gedacht hatten - das machte aber nichts! Rechtzeitig zum besten Wetter kamen wir an und verbrachten einen sehr schönen Tag mit Sonnen, Planschen und Spielen!

Tag 3: Afrika
Auf diesem Kontinent gibt es viel zu entdecken! Die Pfadis hatten uns eingeladen, wilde Tiere zu treffen, spannende Spiele zu spielen und an exotischen Ritualen wie einem Regentanz (der glücklicherweise nicht funktionierte!) teilzunehmen! Am abendlichen Lagerfeuer konnte dann jeder vorführen, was er den Tag über so mitbekommen hatte.

Tag 4: Frankreich
Unser Gastland durfte natürlich nicht zu kurz kommen! So machten wir also zusammen einen Ausflug in die etwa 20 Kilometer entfernt gelegene Stadt Concarneau. Ob sie nun lieber durch das historische Stadtzentrum bummeln, an den Strand gehen oder sich einfach nur in ein Café setzen wollte, konnte jede Gruppe selbst bestimmen. Die meisten entschieden sich für eine gesunde Mischung.

Tag 5: Amerika
Geführt von den Jupfis konnten wir erleben, was dieser Erdteil so zu bieten hat. Und das ist noch sehr viel mehr, als der Exportschlager "Lady Gaga", die uns am Abend einen musikalischen Besuch abstattete: Wilde Dschungeltiere gab es ebenso zu bestaunen, wie wie Cowboys und Rastafari. Nach diesem Tag waren wir alle erschöpft, aber voller neuer Eindrücke.

Tag 6: Italien
Der Tag begann mit einer langen Runde "Jeopardy", in der es unter Anderem um die typischen Gepflogenheiten anderer Länger ging. Wir nahmen daran in Gruppen wir den "Zwiebelohren" oder "Rhabarber" teil. Wissen allein aber reichte noch lange nicht, um hier zu gewinnen: In kniffligen Disziplinen galt es hier, Punkte zu erwerben! Am Nachmittag gönnten wir uns dann alle eine wohlverdiente Pause.

Tag 7: Türkei
Zugegeben: Außer dem Abendessen (Döner!) gab es an diesem Tag wenig typisch Türkisches - wir hatten einfach zu viel zu tun! Waren wir doch mit dem Bus nach Lorient verfrachtet worden und hatten dort allerhand Aufgaben bekommen: Verschiedene Orte und Personen finden, Fotos schießen, die Queen treffen und gleichzeitig Paris besuchen... Und dann war da noch immer diese mysteriöse Banane... Nein, langweilig wurde uns da wirklich nicht, aber sehr viel Spaß hatten wir, wie die vielen tollen Fotos zeigen!

Tag 8: Asien
Sehr viel Reis gab es an diesem Tag. Als Glücksbringer bekamen wir ihn bereits morgens auf die Stirn geklebt - und wirklich: Glück konnten wir brauchen! Sei es beim Sumoringen oder dem Wettbewerb, wer als längster auf einem Bein stehen kann und vielen anderen Disziplinen. Das war aber noch lange nicht alles: Für den späten Abend hatten die Rover ein Nacht-Geländespiel für uns vorbereitet. Zwischen Dimensionstunneln, Gruselgeschichten und Feuerspuckern vergaßen wir fast das Schlafen gehen...

Tag 9: Schweden
Leider neigte sich unsere Reise schon dem Ende zu. Und, schlimmer noch: Nachdem es die ganze Nacht sehr heftig geregnet hatte (zum ersten Mal auf diesem Lager!), erreichte uns in aller Frühe die Nachricht, dass das Jungroverzelt unter den Wassermaßen eingestürzt war! Zum Glück war das Wetter uns aber gnädig und ab Mittag schien schon wieder kräftig die Sonne, sodass wir all unser Gepäck trocken verstauen konnten. Die Nacht verbrachten wir dann alle zusammen im Gruppenhaus, da wir am nächsten Morgen sehr früh abfahren würden. Bevor wir allerdings schlafen gingen, durften wir noch den Pfadis gratulieren, die in dieser Nacht ihr Versprechen gemacht hatten!

Tag 10: Deutschland
Am Morgen wurde noch schnell gefrühstückt und dann die letzten Sachen gepackt, schließlich kam schon sehr bald der Bus, um uns abzuholen! Den Rest des Tages waren wir unterwegs, bis wir kurz nach Mitternacht wieder in der Heimat eintrafen - mit tollen Erinnerungen an ein super Sommerlager!

Mehr Fotos könnt ihr hier bewundern!


Wölis Wölis Jupfis Pfadis Rover Leiter Stammesaktionen Termine Pfadfinderlexikon Fotogalerie Gästebuch Historisches / Ehemalige Links
Kontakte/Newsletter Credits Impressum
Benutzername: Passwort: